Hadschi Bankhofer

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Im Radio - Der rasende Reporter

Hadschi Hademar Bankhofer, der "rasende Reporter", braucht für seine Live-Einstiege in die Morgenshow von Radio Wien schon etwas mehr Equipment. Bankhofer ist täglich zwischen 5 und 9 mit einem speziell ausgerüsteten Funkauto unterwegs. Das frühe Aufstehen macht dem Reporter nichts aus, im Gegenteil: "Ich wollte immer schon eine Morgenshow machen. Schließlich ist das die begehrteste Sendezeit." Die Show wird auch von entsprechend vielen Menschen gehört.

Bankhofer ist allein unterwegs, im Auto wäre auch kein Platz für einen Zweiten, denn statt Beifahrersitz gibt es dort "ein kleines Studio". Konkret besteht das aus einem Laptop mit Aufzeichnungsmöglichkeit, von dem aus über zwei auf dem Autodach befestigte Antennen direkt zum Funkhaus gesendet werden kann. Zusätzlich hat Bankhofer noch ein professionelles MP3-Aufnahmegerät inklusive Minimikrofon dabei: "Das verwende ich allerdings selten, weil es die Leute nicht ernst nehmen." Wenn einer vom Radio oder Fernsehen kommt, dann erwarten viele immer noch monströse Gerätschaften. Der Laptop ist gleichzeitig auch Schneideplatz: "Wobei ich so wenig wie möglich schneide", erklärt Bankhofer. "So bleiben die Beiträge authentischer."

Neben dem Minimikrophon hat der Radio-Wien-Reporter auch ein Funk-Mikro dabei: "Damit kann ich bis zu 100 m vom Auto weg arbeiten." Bankhofers Themen variieren von todernst bis zu heiter-beschwingt: "Das ist eine zum Teil schwierige Gratwanderung, wenn einem der Ruf eines Klamauk-Bruders vorauseilt." Aber mittlerweile akzeptiert das Publikum die Bandbreite von Hadschis Beiträgen: "Mir geht es immer um die menschliche Komponente."

Da können dann ruhig auch technische Pannen passieren. Als "Zweckpessimist" hat Bankhofer sowieso immer Ersatz dabei: "Mir ist zum Glück noch kein technisches Mißgeschick passiert, das nicht zu beheben war." Man muss halt improvisieren können, oder - wie Hadschi das neuerdings macht: "Auf Gott vertrauen." Deshalb hängt über dem Rückspiegel des Funkautos auch ein Rosenkranz.
(von www.extradienst.at)

 

Und so sieht das Ganze aus:

Hadschi Bankhofer im Interview von Robert Steiner

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